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Diesel flockt
Hallo Elch Treiber,
mein Freundlicher ist der Meinung man sollte genau auf die Tanke achten. Er ht dieses Jahr verstärkt festgestellt das der Dieselfilter zufriert. Seiner Meinung liegt es daran das im Dieseltank der Tanke sich zuviel . Kondenswasser gebildet hat und er den Tank nicht regelmäßig reinigt tschüß sagt sabinsabin
Hallo sabinsabin,
wenn Wasser im Sprit ist, führt das nicht zum Ausflocken. Die Temperaturen an sich bewirken ein parafinieren des Diesels. Er flockt aus und wird fest. Die Bildung von Kondeswasser im Tank der Tankstelle kann ich nur bedingt nachvollziehen. Wenn der Elch stehen bleibt liegt es doch eher am mangelnden Additiv im Diesel. Das kostet Geld und die Raffinerien setzen das Additiv sehr spät zu. Wo der Händler recht haben kann ist: Wenn die Tanke den Diesel nicht schnell genug umsetzt, kann es sein, dass noch "Sommerdiesel" im Tank schlummert. Der lässt sich, weil der Tank in der Regel im Boden liegt, sehr leicht in die Autos pumpen. Dort kühlt er dann aus und parafiniert. Grüße vom Druck Elch! Rechts ist Gas!!!
Hallo ihr,
ich hab mich im Zuge meines Erlebnisses ein wenig schlau gemacht... Diesel darf glaub ich mit bis zu 0,02% Wasser "gestreckt" werden. An manchen Tankstellen ist es aber auch mal mehr... das kann von unachtsamen Reinigungsvorgängen herrühren. Kleinste Wassertröpfchen im Diesel können aber ihrer unmittelbaren Umgebung durchaus genug Wärme entziehen, dass es zum lokalen Gefrieren bzw. Paraffinieren des Dieselkraftstoffs kommen kann. Der Ansatz mit dem Tank im Erdreich ist bestimmt genau so, wie du es sagst: unterhalb der Frostgrenze (ca. 80cm unter der Oberfläche, je nach Jahreszeit) hat der Boden prinzipiell Plusgrade. Da passiert dem Kraftstoff erst mal nichts. Was die Umstellung auf Winterdiesel betrifft, so sagen die Konzerne immer wieder, dass sie die Tankstellen rechtzeitig, sprich im Herbst schon, mit Winterdiesel beliefern. Das kann man jetzt glauben oder nicht. Je nach Größe und Frequentierung der Tankstelle variieren auch die Tankvolumina (6.000-50.000l oder so), also sollte auch eine kleine Tanke nicht ewig auf ihrem Sprit sitzen bleiben. Naja, wie dem auch sei... Gruß, Matthias
Ich bin erst jetzt hierher verschlagen worden, daher erst jetzt die späte Antwort, sorry. Über Fuelsave und V-Power kann ich nichts aussagen. Aber wie schon woanders geschrieben, ich tanke ausschliesslich den Ulimate von BP (nein, auch hier sei es gesagt: ich arbeite nicht bei oder für BP) und hatte im norwegischen Winter nie Startprobleme. Unabhängig davon, dass nachdem der U hält was er verspricht: im Durchschnitt fahre ich billiger. Mit 7-8 Cent teurer aber dafür messbar weniger Verbrauch wie Normaldiesel, lohnt es sich. Für mich. Ich schätze die Autoklubs sehr, aber meinen eigenen Erfahrungen (und Prüfstandswerte!) vertraue ich mehr. Zumal das auch von meinem angeblich schon "veralteten" Dieselwissen auch unterstützt wird, was über U im Produktblatt steht. Ich will niemanden dazu überreden. Aber eins weise ich entschieden zurück: Es ist keine Abzocke, der Sprit ist besser. Period.
Liebe Grüße aus Wien,
=^..^= Nathalie
Hi Nathalie,
es mag sicher sein, dass "Ultimate" besser und sauberer verbrennt als der normale Diesel. Aber da wird's schon philosophisch. Aus dem Rennsport haben wir die Erfahrung gezogen, dass nicht jeder Sprit sauber ist. Diesel wird zeitweilen in Tanks mit Resten von Bezin transportiert, Reste von Heizöl sind im Diesel erlaubt etc. Um tatsächlich dem Motor eine gute Qualität zu gewährleisten, müsste man direkt an der Raffinerie das kostbare Gut abzapfen. Dazu muss man den Motor mit Vollsynthetischen Schmierstoffen betreiben, was auch nicht immer das Beste ist. Erst dann kommt man aus meiner Erfahrung auf einen Messbaren Wert, der sich auch fürs Geldbeutelchen rechnet. Ich tanke den normalen Diesel. Hier im Rheinland beziehen alle Tankstellen von 3 Raffinerien den Sprit. Also ist die Güte eigentlich immer die gleiche. Am besten tankt man bei größeren Tankstellen. Dort ist die Gefahr der Verunreinigung am geringsten. (So hat ein Gespräch mit einem Tanklastzug Spediteur ergeben) Zunächst habe ich aber noch ein anderes Thema mit meinem Elch zu lösen: Das Kaltstartgeräusch am Morgen. Dazu poste ich nachher in einem neuen Thread. Viele Grüße aus dem Rheinland!!! Achim
Achim, ich habe mich aus "philosophischen Gründen" von Normaldiesel auf Ultimate umgewöhnt: und zwar weil im U kein Rapsbioshit enthalten ist (wirklich nicht, übrigens.) Aber wenn dann mein Auto mit weniger Verbrauch auf dem Prüfstand messbar höhere Leistung und messbar weniger Schadstoffemission hat, dann ist es für mich keine Philosophie mehr. Sondern Tatsache. Über Rennsport rede ich nicht, ich fahre kein Rennen sondern normale Straßen (bzw. mehr daneben, aber das ist ein anderes Thema). Ich bin gewilligt bescheiden einzusehen, dass mein Auto ein Wunderstück ist, da dieses Thema oft in ein Religionskrieg ausartet, was ich vermeiden möchte. Aber eins ist eindeutig: mit U - mein Wagen frißt weniger, hat mehr Grips und furzt weniger. Messbar.
Liebe Grüße aus Wien,
=^..^= Nathalie
Nathalie!
Ich werd das mit dem Ultimate mal probieren - unsere Haus- und Hoftankstelle ist ohnehin eine BP. Macht sich das deiner Meinung nach schon bei der ersten Vollbetankung bemerkbar, oder muss ich der Elch erst an das neue Stöffchen gewöhnen? Wenn sich daraus wirtschaftlich ein Nullsummenspiel oder eine Einsparung ergeben sollte, wieso dann nicht auch die Umwelt schonen? ![]() Und in Bezug auf den nächsten Winter müsste ich mir dann auch keinen Kopf mehr machen. Hmmm... Gruß, Matthias
der Tank sollte ziemlich leer sein, um ein geeigneten Vergleich zu haben.
Bei mir hat sich die Umstellung nicht gelohnt, zehn cent pro liter mehr bringen nicht die gewünschte Reichweitenverlängerung. Fahre wieder standard diesel. Zu der Qualität hat das natürlich nichts zu sagen, da denke ich schon das die besser ist. gruss basti
Hallo!
1.) Leerer Tank ist besser. 2.) Fahrverhalten ändert sich etwa nach dem 2.3.- Tanken erst - Motor muss geputzt werden, und etwa 1000 km braucht er schon. Eine DPF-Ausbrennung ist auch günstig, wenn dazwischen, daher schätze ich 2-3 Tankungen. 3.) Preis bei uns ist es nur ~7 Cent mehr. Aber auch bei 10 würde es sich für mich noch lohnen. 4.) Hier kurz meine Ergebnisse vom Prüfstand (Juni-Dezember 2010 vs. Juni-Dezember 2011, umgewöhnt wurde der Motor in April 2011), Fahrleistung und Bedingungen die gleichen, auf etwa 6000 km: - Verbrauch 8,8/8,9->8,0/8,1 = ~9-10% (Bordcomputer und Eigenmitschreiben, Abweichung im 0,1 Liter/100 km-bereich zw. BC und Heft: 8,0 bzw. 8,099 versus 8,8 bzw. 8,91). - Leistung (Prüfstandsvergleich, je 3 Messungen!) 165,167,166->173,176,174 = >5% (schon außer Messgrenztoleranz des Prüfstandes mit +/- 2%, also nicht viel, aber eindeutig besser, wenn auch nicht wirklich spürbar. Popometer schlägt da noch nicht an, aber subjektiv merkt man es schon, besonders bei den niedrigen Drehzahlen, dh. Drehmoment ist besser). - Erhöhte Schmierwirkung der Hochdruckelemente, "tellersauberes" Kraftstoffsystem ohne Ablagerungen (Werkstattsvergleich). Sauberer Schmieröl: im Werkstatt eindeutig sichtbar, gemessene Bioverdünnung 0 gegenüber Normaldiesel 2,5%). - Verringerte Rußbildung im DPF (laut Datenblatt 30%, gemessen war es 26% weniger) und damit verlängerte Fristen für die Regeneration des DPF. Die Werkstatt konnte eine ~25% längere Abbrennzwischenperiode des DPF nachweisen. (Verbrauch ist wahrscheinlich auch schon dadurch besser). - Weniger Schadstoffemission (Prüfstandsvergleich: Kohlenwasserstoff 29%, Kohlenmonoxyd 19%, Stickstoffoxyde 11%, Rußfeinstaub 26% weniger). Also jeder macht was er will. Ich will BP Ultimate.
Liebe Grüße aus Wien,
=^..^= Nathalie
So.
Der Test startet. Zunächst wurde über 1.000km mit den Sommerreifen bei vergleichbaren Bedingungen eher vorbildlich und sparsam gefahren (laut meiner Frau wie schon erwähnt "langweilig"). Das Ergebnis laut Spritmonitor.de sind 8,18l auf die letzte Tankfüllung. Gestern habe ich dann bei unserer BP 65l Ultimate getankt. Die nächsten 3.000km werde ich laufend berichten, was sich da ggf. tut. Gruß, Matthias
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