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renault

Unregistered

1

Thursday, March 4th 2010, 7:04pm

Fahrzeuge per Funk entriegeln und verriegeln wird immer problematischer.

Heute kam auf N24 wieder ein seit sehr vielen Jahren bekanntes Thema. Es ging um das Öffnen und Schließen von Fahrzeugtüren per Funk.
Man hat in diesem Beitrag gezeigt wie einfach es ist einen entsprechenden Störsender zu besorgen der gerade 25 Euro kostet. Mit diesem Sender ist es leider ganz simpel bei jedem Fahrzeug ein Auf- und Abschließen per Funk zu verhindern. Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit.
Viele Fahrzeuge lassen sich nicht nur per Funk verriegeln und entriegeln, in diese Schlüssel ist noch ein normaler Schlüssel vorhanden. Allerdings bringt der im Falle eines Falles ebenfalls nichts. Denn es gibt Geräte die dieses locker umgehen. Sie speichern den Code und das Fahrzeug kann man dennoch unbefugt öffnen. Leider soll es laut den Autoherstellern derzeit keine Lösung geben.
Von dieser Sache kann mein Vater ein Lied singen. Er hat ab und an das Problem dass er daheim sein Auto nicht abschließen kann. Leider konnte bis heute nicht ermittelt werden was diese Störungen verursachen. Selbst eine O2-Mobilfunkstation ist von den Störungen betroffen. Sie ist etwas 100 Meter entfernt.

Die ganze Sache hat aber noch einen anderen Faden Beigeschmack. Da man bei einem Fahrzeug dass auf diese Weise gestohlen wurde keine Spurren findet, wenn das Fahrzeug wieder gefunden wird, hat man sehr große Probleme der Versicherung gegenüber zu beweisen dass man keinen Versicherungsbetrug begangen hat.

Mauri7

Intermediate

Posts: 373

Location: Remetschwil, Schweiz

2

Thursday, March 4th 2010, 7:17pm

Ja, ich hatte meinen Scénic I auch mal auf so einem Parkplatz abgestellt, wo der Funk nicht funktionierte. Auch bei mehreren Fahrzeugen unterschiedlicher Marke funktionierte die Funkentriegelung auf diesem Parkplatz nicht. Den Grund hat man nie gefunden.
Umso wichtiger ist es, keine Wertgegenstände im Innenraum liegen zu lassen. Dazu gehört auch ein Saugnapf-Navi.
Ich denke, niemand will deswegen wieder zurück in die prähistorische Zeit, wo's noch keine Funkentriegelung gab.

Verbrauch (Super Benzin 95 Oktan, 2.8 bar Reifendruck, Klima bei Bedarf)
Winter 2011/2012: 8.8 l über 8000 km
Sommer 2011: 8.1 l über 10'000km
Winter 2010/2011: 8.7 l 4000km
Sommer 2010: 8.3 l 10'000 km

koleossos

Intermediate

Posts: 527

Location: Kürten

3

Friday, March 5th 2010, 6:23am

Den Test gibts noch erweitert. Dort hat man bewußt Störsender eingesetzt um den Leuten aufzuzeigen, dass es besser ist zu kontrollieren ob die Warnblinkanlage ein korrektes Verriegeln anzeigt. Das seh ich jeden morgen bei uns. Da viele Mitarbeiter Einfahrgenehmigungen haben sind die der Meinung, aussteigen, Jacket an, umdrehen, gehen und nach 5 m Fernbedienung betätigen ohne zu schauen :evil:, ist schon alles ok. Dieses blinde Gottvertrauen ist schon phänomenal, selbst als alter Elektroniker sträuben sich da die Nackenhaare.
Ich schaue immer bewußt hin was sich da genau tut, wie oft ist eine Türe nicht richtig geschlossen, dass zeigt einem die Warnblinkanlage sofort auf. ;)
Und es wird immer genug kriminelle Energie geben, Elektronik auszutricksen. Da gibts dann immer noch GPS im Fahrzeugrahmen. Hilft zumindest heute noch. 8)

Wir sind Koleos- Widerstand ist zwecklos;)

KOLEOS5766

Beginner

Posts: 31

Location: Ruhrgebiet

4

Friday, March 5th 2010, 9:09pm

Fahrzeuge per Funk entriegeln......

Sicherlich bestehen immer einige Bedenken zu einer "neuen Technik".Allgemein setzt man natürlich voraus das man sich dann auch dementsprechend damit vertraut macht,und die Sache Vorschriftmäßig händigt.(Hören ob Zentralverriegelung verriegelt was sich ja durch ein lautes "Klack-Klack"bemerkbar macht,gucken ob dabei Warnblinkanlage 2x aufleuchtet usw.)Denke damit hat man sein Soll erfüllt.In der heutigen Zeit gibt es aber leider keine Garantie ob nicht doch "gewievte Profis"ruckzuck "in das vorschriftsmäßig verschlossene Auto"gelangen um Gegenstände zu stehlen oder sogar trotz elektronischer
Wegfahrtsperre das Auto entwenden.Die Diebe haben sich nur entsprechend "angepaßt".Wie war es denn früher?Seitenscheibe eingeschlagen,Lenkradschloss geknackt,irgendwelche Kabel vom Zündschloss überbrückt und Tschüss.Heute passiert das gleiche,nur leiser und anders.Werden wir wohl leider immer mit zu tun haben.Selbst Luxuskarossen sind nicht sicher.Es ist natürlich nur schade das die heutige Fahrzeugelektronik schon durch simple Einflüsse nicht immer richtig funktioniert(Kälteempfindligkeit,Feuchtigkeit).Sehr wahrscheinlich machen sich die Ingenieure mehr Gedanken darüber das man das System sicherer macht,als wo man bestimmte elekt.BAUTEILE im Fahrzeug einbaut.Sehr wahrscheinlich auch erst dann wenn durch Kundenreklamationen man "sie mit der Nase drauf stößt".Außerdem ist es ja auch so,das unsere "Kolosse"der Prototyp ist.Denke und wünsche uns das Nachfolger weniger Problemlein haben werden.Übrigens wie bereits schon im Forum mitgeteilt habe ich auch Elektronikproblemchen(aber immer nur wenn es kalt ist so um 0/-3 und feucht).Habe nächste Woche 1.Inspektion und werde das Problem ansprechen.Mache mir keine Sorgen ,da ja Garantie.Werde Euch dann berichten wie man damit umgeht und was man dagegen von Seiten der Werkstatt unternimmt 8o

alb-koleos

Trainee

Posts: 136

Location: BaWü

5

Friday, March 5th 2010, 10:50pm

Kleiner Erfahrungsbericht zum Thema

Ich bin leider immer noch nicht im Besitz meines Koleos ;( , weshalb ich lediglich aus der Erfahrung mit meinem Scenic sprechen kann.
Vermutlich liegt es an meiner Generation, dass ich im Bezug auf die Fernbedienung noch etwas rückständig handle, auch wenn ich schon seit Beginn der ersten "Renault-Fernbedienungs-Serie" mit dabei bin, also schon viele Jahre. Ich benutze die eigentliche Fernbedienung gar nicht, zum einen finde ich mit meinen ungeschickten Fingern auf dem kleinen schwarzen "Speckbrett" ;) den richten Knopf nie und zum anderen ist es mir lieber die Türe direkt am Griff durch betätigen des Kontaktes zu öffnen und zu schließen. Eine reine Gewohnheitssache. Ich bin mir jedoch stets sicher, dass die Türen verschlossen sind.

Lasst euch aber auch von einem "Insider" (bin im uniformierten Staatsdienst tätig 8) ) sagen, und nehmt mir das bitte als Renault-Fans nicht übel, unsere Marke steht bei den Damen und Herren der illegalen Fahrzeugverwertung nicht an oberster Stelle, d.h. die Pkws mit der Rombe im Kühlergrill sind nicht gewinnbringend an den Mann zu bringen.

Für den Pkw-Aufbruch ist, wie bereits Mauri7 erwähnt hat, deutlich das Innenleben eures Koleos entscheident. Fest eingebaute Radio- und Navigationsgeräte sind relativ uninteressant, da sie zumeist nur in Verbindung mit dem selben Fahrzeugtypen funktionieren. Mobile Geräte sind dagegen sehr willkommen. Also diese, wie auch alle anderen Wertgegenstände, raus aus dem Blickfeld. Stauraum haben wir genug, selbst der nicht einsehbare Kofferraum kann hier weiterhelfen. Die Täter streifen oft über die Parkplätze, werfen einen Blick ins Fahrzeug und schlagen dann zu. Ist nichts zu erkennen, ist das Risiko einfach zu groß nach dem Aufbruch erst lange zu suchen. Als einfachste Methode dient dann immer noch das Einschlagen einer Scheibe, reinfassen, Gegenstand an sich nehmen und ab. Kurz, schnell, effektiv und vor allen Dingen lukrativ. Zumeist handelt es sich um Kleinkriminelle. Technischer Schnick Schnack zur Tatbegehung lohnt sich nur bei Nobelkarossen.

So ist mein Kenntnis- und Erfahrungsstand (27 Dienstjahre). Also kurz und bündig, Fahrzeug verschließen, Wertgegenstände aus dem Blickfeld nehmen und weiterhin unsere Fernbedienung genießen. Nur ein kleiner Tipp von mir.


Der auf den Koleos wartet ( noch 26 plus laut dem :rolleyes: noch 20 plus X Tage ;( )
Der mit dem Koleos gleitet

This post has been edited 1 times, last edit by "alb-koleos" (Mar 5th 2010, 11:52pm)