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Mein Offroad-Eindruck vom Renault Koleos 4x4
Vielen Dank an Norbert S. für folgenden Bericht, den ich via Email bekam:
Vorwort: Lange hat es gedauert bis die Offroad-Tour „Deutschland explosiv“ als gesetzt angeben wurde und am 29.08.2009 um 10 Uhr statt fand.. Da zumindest ein SUV angemeldet war (mein Koleos), wurde sie als SUV-tauglich ausgeschrieben. Gebucht wurde diese Tour unter http://www.4x4-adventures.de. Geführt wurde sie vom Dipl.-Forstwirt Klaus-Josef Mark. Vor dieser Tour gab es noch einige Punkte zu beachten. 1./ Sich mit der Unterseite des Koleos vertraut machen. 2./ Wo sind Teile die gefährdet sind? Beim Koleos der Kat. 3./ Welche Bodenfreiheit hat er? Sie wird immer dort gemessen wo der tiefste Punkt ist. Beim Koleos leider der Kat. Der Hersteller gibt dort eine maximale Bodenfreiheit von 18.8 cm an. Gemessen hatte ich 18 cm. Wobei die 18,8 cm schon passen. Denn der Boden bei meiner Messung war nicht gerade sehr eben. Nachdem ich die Punkte durchgegangen war, stellte sich mir schon ein mulmiges Gefühl ein. Das meine Frau nicht begeistert war, versteht sich von selbst. Zumal ein SUV/Geländewagen Offroad sehr stark gefordert wird und unser Koleos im März 2009 gekauft wurde. Dennoch war ich heiß auf diese Tour. Die Tour: Daheim habe ich gleich die abnehmbare AHK montiert. Die Abschleppöse für vorne hatte ich auf dem Boden der Beifahrerseite deponiert. Um 6:30 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt. Zuvor hatte ich den Koleos noch betankt. Der Treffpunkt lag bei 54552 Darscheid (B257). Dort gibt es einen Pendlerparkplatz. Auf dem Parkplatz trafen nach und nach die anderen Teilnehmer ein. Darunter richtige Geländewagen und ein VW Bus mit Allrad. Dieser und der Koleos waren die einzigen Fahrzeuge mit geringer Bodenfreiheit. Der Bus hatte 20 cm. Der Rest deutlich mehr. Nach dem alle vor Ort waren, wurde man vom Tourführer noch auf einige Punkte hingewiesen. Wichtig war der Hinweis bei Problemen ein Lichtsignal zu geben und den Anweisungen unbedingt zu befolgen. Dann ging es los. Zuerst eine kleine Straße die schnell zu einem Waldweg wurde. Wenig später bogen wir rechts ab. [attach]38[/attach] Wie es dann weiter ging sieht man auf dem unteren Bild. Probleme gab es mit der Bodenfreiheit von 18,8 cm nicht. Ich musste nur aufpassen dass ich etwas neben der Spur fuhr. Wenn nicht, war die Koleos-Bodenfreiheit in keinster Weise ausreichend. [attach]39[/attach] Einige Meter ging es so weiter bis es dann bergab ging. [attach]40[/attach] Leider erkennt man auf diesem Bild nicht sonderlich viel von dem Weg. Denn es wurde für den Koleos schon kritisch. Die Fahrspur war recht tief. Für die Hardcore-Geländewagen eine Spielerei. Der Koleos setzte aber ständig mit dem Partikelfilter auf. Geschafft hatte ich es aber dennoch unbeschadet. Mit dabei war ein Steilhang. Leider nicht auf dem Bild ersichtlich. Die Bergabfahrhilfe war hier sehr hilfreich. Unten angekommen kam auch gleich der Hinweis: Derselbe Weg zurück. Bedeutet: Den Steilhang zuerst rauf. Dann gab es einige Tipps und der Tourleiter hatte ab diesem Zeitpunkt die Reihenfolge geändert. Zuerst der Koleos, dann der VW Bus und erst dann die Hardcore-Geländewagen. Der Tourleiter hatte mit seinem Traktor oben Position genommen. Dann war ich als erster dran. Mit der Frage 50 zu 50 ja oder nein. Ich entschied mich ohne den Hang hinauf zu fahren. Und siehe da, es ging mit dem Koleos ohne Probleme. Was mich doch überrascht hatte. Aber auch die anderen hatten keine Probleme. Was ich von den Hardcore-Geländewagen auch nicht erwartet hatte. Zumal die Fahrer wussten was sie machten. Auf demselben Weg zurück dann das gleiche Spiel. Ab und an setzte der Koleos auf und die Äste schlugen gegen den Unterboden. Da ich aber etwas außerhalb der Spur blieb war es nun nicht ganz so schlimm. Dann ging erst einmal über normale Waldwege weiter. Unterwegs gab es auch den einen und anderen Halt. Dann wurde uns vom Tourleiter sehr viel Interessantes über die Eifel und deren Wald erklärt. Einfach nur spannend. [attach]41[/attach] [attach]42[/attach] Der Weg führte immer wieder über Wege die auch die Waldmaschinen schon befahren hatten. Der Koleos setzte im Laufe der Tour nicht mehr so oft auf. Denn ich wusste dann wie ich es am besten schaffen konnte. Die Option 50 zu 50 war nicht nötig. Der Allrad wühlte sich immer durch. Haarig wurde eine weitere Abfahrt. Tiefe Furchen, loses Geröll, Steilhang, Äste und Löcher machten diese Abfahrt nicht einfach. Etwas zuviel gebremst und der Koleos rutschte. Die Bergabfahrhilfe wollte ich nicht nutzen. Ich hätte es wohl machen sollen. Es ging aber alles glatt. Es gab aber auch ein Teilstück dass mir nicht gefiel. Sehr eng und links und rechts Sträucher und Äste. Zwar kein Problem, aber der Lack hatte hier sehr gelitten. Sehr viele Kratzer. Und dies auf einen Neuwagen. Um 13 Uhr gab es eine Mittagspause. Dort wurde gegrillt. Leider hatte ich hier meine Tour unerwartet abbrechen müssen. Nicht wegen des Koleos oder der Tour. Sie wurde immer schöner und eine Wasserdurchfahrt durch einen Fluss sollte es noch geben. Der Grund war etwas mit der Familie und einen Anruf. Ich wünschte, ich hätte die Tour „Deutschland explosiv“ bis zum Schluss mitmachen können. Dipl.-Forstwirt Klaus-Josef Mark erklärte unterwegs sehr viel und hatte die Tour somit sehr interessant gestaltet. Auch die Streckenführung war sehr gut gewählt. Leider konnte ich als Fahrer kaum Fotos machen. Daher hoffe ich dass ich das Eine oder Andere Bild von den anderen Teilnehmern erhalte. Fazit: Würde ich diese Tour, sie führt nicht immer über die selber Route, noch einmal machen? Ja. Aber nicht mit einem Neu-und Alltagsfahrzeug. Der Koleos hatte seine Aufgabe sehr gut gemeistert und er kam überall mühelos durch. Von der Tour blieben am Fahrzeug zuerst sehr viele Kratzer übrig. Diese konnte ich mit Politur entfernen. Zum Glück. Damit hatte ich nicht gerechnet. Der Unterfahrschutz aus Plastik hat überraschend gehalten und ab und an einiges abgehalten. Dennoch muss das hintere Plastikteil an den Seiten wieder befestigt werden. Einen Defekt gab es nicht. Was ich mit einem Blick unter dem Fahrzeug feststellen konnte. Der Koleos kommt im Gelände tatsächlich sehr weit. Dennoch ist er für schweres Gelände ungeeignet. Hierfür gibt es um längen bessere Offroad-Fahrzeuge. Ich denke hier an den Nissan Patrol, Mercedes G-Klasse Defender. Um nur drei Beispiele zu nennen. Dennoch macht sich der Koleos im Gelände nicht schlecht. Wenn man will kann man. Wer einmal wissen will was er kann und was nicht sollte ein Offroad-Training besuchen. Die Gefahr von Beschädigungen ist deutlich geringer. Ein paar weitere Bilder gibt es unter http://picasaweb.google.de/forum67/Offro…osivAm29082009# Sobald ich von den anderen Teilnehmern Bilder erhalte werde ich diese nachreichen. Denn nur so kann man in etwa erahnen wie die Tour war. Unter dem Link http://www.youtube.com/watch?v=PiZjt8HrMKA gibt es ein Video von einem Koleos der Offroad bewegt wird. Dieses Video hat zwar nichts mit meiner Offroad-Tour zu tun, man kann aber so schon einmal sehen wie die Wege bei meiner Tour ausgeschaut haben. Nur nicht schlammig und die Wasserdurchfahrt und das Bergen war nicht dabei. renault unregistriert
Stimmt. Leider wenig Bilder. Ich denke aber, wenn man Offroad unterwegs ist, hat man Probleme selber Bilder oder Videos zu machen.
Der VW Bus sollte aber auch dort seine Probleme gehabt haben wo der Koleos sie hatte. Ich kenne den VW Bus Syncro. Wir haben auf der Arbeit einen. Die 20 cm sind im Gelände nicht der Hit. Wie die Wege ausgeschaut haben kann ich mir gut vorstellen. Waldmaschinen sind nicht gerade leicht. Der Boden wird von denen recht heftig komprmiert. Sieht man auch bei einem Spaziergang durch den Wald. Besonders dort, wo der Boden weich ist. Persönlich würde ich den Unterboden einmal sehr sehr genau anschauen und Stellen an denen der Unterbodenschutz gelitten hat wenigstens mit Sprüwax behandeln. Obwohl der Unterbodenschutz beim Koleos nicht schlecht ist. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »renault« (13. September 2009, 19:14) renault unregistriert
Bei Videos fällt mir geade ein. Es gibt doch für die Windschutzscheibe Halter für Videokameras. Interessanter wäre eine solche Tour auf Video zu haben.
Dass er die Tour gemacht hat kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch in meinen Fingern juckt es heftig. Aber eine solche Tour mache ich erst wenn der Koleos kurz vor dem Verkauf steht. Dann ist es mir egal. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »renault« (13. September 2009, 19:29) renault unregistriert
Ein paar Offroad-Erfahrungen habe ich in letzter Zeit sammeln können. Nichts extremes. Mehr Feldwege die von Fahrzeugen der Landwirtschaft befahren werden. Dort wo man eigentlich nicht fahren sollte, da es Privatgrundstücke sind. Die Fahrspur war immer tief ausgefahren einschließlich ein paar Steigungen.
Verlief alles ohne Probleme. Aber der Partikelfilter beim Diesel stellt schon schnell ein Problem dar. Diesen hätte Renault deutlich besser unterbringen müssen und können. Hier ist der Benzin-Koleos mit seinem knapp 21 cm von Vorteil. Böschungs-und Rampenwinkel müssten identisch sein und reichen locker aus. Beim Rampenwinkel sind selbst einige Hardcore-Geländewagen nicht besser. Was aber der Koleos kann, kann man auch in Videos gut sehen die man bei youtube.de findet. Meine Lieblinge sind in diesem Fall: http://www.youtube.com/watch?v=PiZjt8HrMKA http://www.youtube.com/watch?v=EgWK5Qq_6gc&feature=fvw http://www.youtube.com/watch?v=gdSeR-AE-2o&feature=related Ähnliche Themen
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